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Medizin
Trisomie 21 durch Folsäuremangel
Frauen, die Kinder planen, wird geraten,
ausreichend Folsäure (400 Mikrogramm täglich) zu sich zu nehmen.
Diese Form des Vitamin B reduziert das Risiko bestimmter neurologischer
Fehlbildungen beim Kind (z. B. Spina bifida). Eine Studie der US-Lebens-
und Arzneimittelbehörde ergab nun, dass Folsäure auch die Gefahr
für Trisomie 21 («Mongolismus») mindern kann.
Frauen mit einer genetisch bedingten Stoffwechselstörung,
bei welcher der Körper nur beschränkt Folsäure aufnimmt,
hatten fast das dreifache Risiko, ein Kind mit Down-Syndrom zu bekommen.
Folsäure sorgt dafür, dass Chromosomen richtig getrennt werden.
Durch eine Vitamin B-haltige Ernährung - beginnend mindestens zwei
Monate vor Empfängnis - könne laut der Forscher wahrscheinlich
auch das Risiko der Trisomie 21 verringert werden. Folsäure ist besonders
reichlich in Hefe, grünem Blattgemüse, Bohnen, Kohl
und Leber enthalten. ASaE
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| letzte Aktualisierung: 13.4.2002 |
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