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Pränataldiagnostik und Spätabtreibung“ Fachtagung
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Sehr geehrte Damen und Herren,
die Entwicklungen im Bereich der Pränataldiagnostik finden zunehmend Beachtung in der Öffentlichkeit. Durch immer differenziertere diagnostische Möglichkeiten bei pränatalen Untersuchungen und deren routinemäßiger Anwendung stehen Eltern in dem Dilemma, welche Konsequenzen sie bei dem Ergebnis eines entsprechenden Befundes ziehen sollen.
Von der Rechtslage her ist ein Schwangerschaftsabbruch bis zum Einsetzen der Eröffnungswehen medizinisch indiziert und damit rechtmäßig, wenn eine nicht auf andere zumutbare Weise abwendbare Gefahr für Leben oder Gesundheit der Schwangeren vorliegt. In der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage vom 10. Mai 1999 (Drucksache 14/1045) heißt es: "Es kann allerdings der Fall eintreten, dass die Lebens- oder schwerwiegende Gesundheitsgefahr für die Schwangere darauf beruht, dass die Geburt eines an der Gesundheit geschädigten Kindes zu erwarten ist." Damit ist das Lebensrecht für ungeborene Kinder mit Behinderungen während der gesamten Dauer der Schwangerschaft massiv in Frage gestellt.
Im Rahmen einer Fachtagung sollen juristische und medizinische, aber auch ethische und gesellschaftliche Probleme der Pränataldiagnostik thematisiert werden.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Pia Beckmann
FDK-Diözesanvorsitzende
Samstag, 01.07.2000
bis
09.30 Uhr Anreise
Stehkaffee
10.00 Uhr Begrüßung und Einführung
Kinder auf dem Prüfstand –
Pränataldiagnostik und Spätabtreibung"
Frau Pia Beckmann, FDK-Diözesanvorsitzende
10.30 Uhr "Rechtliche Aspekte der Pränataldiagnostik
und Spätabtreibung"
Herr Rainer Beckmann, Richter, Kitzingen
11.00 Uhr "Pränataldiagnostik und
ihre psychosozialen Risiken"
Frau Dr. rer. pol. Kerstin Wüstner,
Institut für Sozioökonomie,
Universität Augsburg
Diskussion: Leitung: Frau Pia Beckmann
12.30 Uhr Mittagessen
14.30 Uhr "Pränataldiagnostik -
Medizinische Eckpunkte für die ethische Diskussion"
Herr Priv.-Doz. Dr. med. Wolfram Henn,
Institut für Humangenetik, Universität
des Saarlandes, Homburg/Saar
15.30 Uhr Diskussion: Leitung: Herr Harald Ebert
16.30 Uhr Kaffee
17.00 Uhr "Perspektiven für die politische Diskussion"
Statement
Frau Pia Beckmann, FDK-Diözesanvorsitzende
17.30 Uhr Ende der Veranstaltung
Veranstalter:
Familienbund der Deutschen Katholiken
(FDK)
Kürschnerhof 2
97070 Würzburg
Tel.: 0931/386 325, Fax: 0931/386 389
E-Mail: fdk@bistum-wuerzburg.de
Familienbildungshaus "St. Michael"
Wallstraße 49
97631 Bad Königshofen
Telefon: 09761/9325, Fax: 09761/9326
Anmeldung:
Bitte melden Sie sich mit beiliegender
Antwortkarte, per Fax oder per E-Mail bis zum 16.06.2000 verbindlich beim
Familienbund der Deutschen Katholiken (FDK) an.
Kinderbetreuung:
Die Kinder werden während der Veranstaltung
betreut. Sollte Ihr Kind behindert sein, bitten wir um eine entsprechende
Mitteilung.
Teilnehmergebühr:
Erwachsene DM 25.-
Kinder DM 15.-
Leitung:
Pia Beckmann, Diözesanvorsitzende
des FDK
Harald Ebert, Konrektor des Förderzentrums
Karlstadt-Gemünden
Tagungsadresse:
siehe Veranstalter "Haus St. Michael"
Anreise mit dem PKW:
von Süden über A7 Ausfahrt Bad
Kissingen/Oberthulba, von dort weiter bis nach Bad Kissingen, dann auf
der B 19 über Münnerstadt bis nach Bad Königshofen oder
von Norden über A7 Ausfahrt Fulda Süd, weiter auf der B 27 einige Kilometer Richtung Bad Brückenau, dann auf der B 279 über Gersfeld, Bad Neustadt nach Bad Königshofen.
Parkplätze sind in ausreichender Zahl in der Nähe des Hauses St. Michael vorhanden.