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Menschen
mit Down-Syndrom, Eltern & Freunde e.V.
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In Deutschland finden engagierte
Auseinandersetzungen statt, unter welchen Bedingungen Kinder mit
Down-Syndrom welche Schulausbildung an welcher Schule unter welchen
Bedingungen durchlaufen können. Diese Seite möchte
Informationen zu Integration und Schule mit Schwerpunkt Bayern sammeln.
Rechtslage
zu Schulbegleitern / Integrationshelfern / Schulassistenz
Literatur zu
Integrationspädagogik
| Integrationsmodelle einiger
bayerischer Montessori-Schulen |
Eine bayernweite Vorbildfunktion für
schulische Integration nehmen die Integrationsmodelle einiger
bayerischer Montessori-Schulen ein. Ende 2000 wurde vom
Montessori-Landesverband Bayern eine Empfehlung an alle
Montessori-Schulleitungen und Vereins-Vorstände versandt, einen Änderungs-Antrag
"Integrative Unterrichtung" an die zuständige Regierung zu
richten.
| Kooperationsmodell
Montessori-Schulen Würzburg und Schweinfurt |
Insbesondere die Kombination aus
jahrgangsgemischten Kooperations-Klassen (je sechs SchülerInnen
ohne Behinderung aus
Klassenstufe 1, 2 und 3 mit je vier ggf. ebenso jahrgangsgemischten
SchülerInnen einer Außenklasse einer "Schule zur
individuellen Lebensbewältigung" bei angemessener Stundenanzahl
von pädagogischem Fach-Personal (Zwei-Pädagogen-System)
könnte wegweisend sein. Mit dem Schuljahr 2000/2001 beginnt an der
Montessori-Schule Würzburg die Umsetzung von Integrativer Schule
in
der Mittelstufe. Weiterführende
Infos zu diesem Integrationsprojekt finden Sie weiter unten auf
dieser Seite.
Die Montessori-Schule Würzburg
präsentiert sich selbst unter: http://www.montessori.franken.de
| Kooperationsmodell
Werkstufen-SchülerInnen (Christophorus-Schule Würzburg) |
In Bayern finden sich eine Reihe
punktueller Kooperationsmodelle, bei denen SchülerInnen mit und
ohne Behinderung zu bestimmten Projekten oder Stunden gemeinsam
arbeiten.
Kurz vorgestellt wird ein besonderes
punktuelles Kooperationsmodell, da es Kooperation von
Werkstufen-SchülerInnen
mit Regel-SchülerInnen in einem gelungenen praxisbezogenen Projekt
beschreibt:
| Einzelintegrationsmodell
Montessori-Schule Ingolstadt |
Ein hervorragendes bayerisches
Integrationsprojekt (über sog. Einzelintegration), das die
integrative Mittelstufe und Berufsvorbereitung berücksichtig und
umsetzt, ist etabliert an der Johann-Michael-Sailer-Schule in Ingolstadt
(Montessori-Schule). Die Schule ist Teil eines umfassenden
pädagogischen Zentrums "Pädagogisches Zentrum Hollerstauden".
Pädagogisches Zentrum,
Integrierter Montessori Kindergarten Hollerstauden + Hort
Johann-Michael-Sailer Str. 7
85049 Ingolstadt
Tel. Hort: 0841/4913-140
Tel. Kiga: 0841/4913-170
Pädagogisches Zentrum
Johann Michael Sailer Schule - Grund- und
Hauptschule
Johann-Michael-Sailer Str. 7
85049 Ingolstadt
Tel. 0841/4913-0
E-Mail: FK.Sterner@pizh.de
| Integratives
Montessori-Gymnasium Gut Biberkor |
Auf Gut Biberkor entsteht die erste
Montessori-Schule, in der rund 300 Kinder und Jugendliche vom
Grundschulalter bis hin zum
Abitur unterrichtet werden. Dabei sollen behinderte und hochbegabte
Kinder und Jugendliche gleichermaßen gefördert werden. "Die
Organisation des Unterrichts muss Möglichkeiten bieten,
verschieden
lernen zu dürfen", so meint der Initiator des Ganzen, Herr Werner
Gmell.
Weiterführende
Infos zu diesem Integrationsprojekt finden Sie hier.
Seit 11. September 2001 ist das erste
und bisher einzige Montessori-Gymnasium in Bayern in Betrieb, für
das
kommende Schuljahr sind Grundschul-, Hauptschul- und Förderklassen
geplant.
Kontakt und Information erhalten Sie
über:
Montessori Biberkor e.V., Biberkorstr.
17, 82335 Berg
08171-410914 (Telefon), 08171-410913 (Fax)
www.montessori-biberkor.de, Email: kontakt@montessori-biberkor.de
| Integration an bayerischen
Regel-Schulen |
| Weiterführende
Informationen zu Integration und Schule |
Informationen sind zu finden über:
Schulrechtliche Fragen
Schulrechtliche und sozialrechtliche
Fragestellungen (z.B. zur Eingliederungshilfe, zu Zivildienstleistenden als
Integrationshelfern an der Schule) sind auf unserer Seite zu "Rechtliches & Gesetze" aufgelistet.
Bayerisches Kultusministerium
Verlautbarungen und Presseartikel des
Bayerischen Kultusministeriums zu Integration sammeln wir hier.
| Montessori-Schulen Würzburg und Schweinfurt |
Wissenschaftlich hervorragend begleitet
vom Würzburger Institut für Sonderpädagogik (Lehrstuhl
Geistigbehindertenpädagogik) finden in Würzburg (seit 1998)
und Schweinfurt (seit 1997) an den Montessori-Schulen Kooperationen von
in die jeweilige Montessori-Schule ausgelagerten Klassen der
ortsansässigen
Schulen zur individuellen Lebensbewältigung statt.
Eine fundierte Online-Übersicht
über diese beiden Kooperations-Projekte findet sich hier:
Weitere Literatur zu diesen
Integrations-Projekten
- Breitenbach, E., Ebert H.,
Straßmeier W. & Wimmer M. (1999). Vertiefte Kooperation: Das
Modell einer Fördereinheit in der Allgemeinen Schule. Zeitschrift
für Heilpädagogik, 12/99, Seite 564-571.
- Breitenbach, E., Ebert H.,
Straßmeier W. (2001). Das Arbeits- und Sozialverhalten von
Schülerinnen und
Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in der
Freiarbeit
- Bericht zum zweiten Jahr einer vertieften Kooperation. Geistige
Behinderung,
Vol. 40, Heft 1, S. 46-58. (Download
des Artikels als Word-Dokument,
273 KB) oder Öffnen als html-Dokument
Weitere Informationen
Universität Würzburg, Institut
für Sonderpädagogik, Geistigbehindertenpädagogik
Wittelsbacherplatz 1 D - 97074
Würzburg, Tel. +49-931-888-4851, Fax +49-931-888-6808
gb-paed@mail.uni-wuerzburg.de
| "Strategien
der Bewältigung von Heterogenität in der Schule" |
Dialektik von Gleichheit und
Verschiedenheit als Grundlage für eine Schule ohne Aussonderung
Zulassungsarbeit im Fach
Geistigbehindertenpädagogik (von Agathe Müller)
Frau Müller beschreibt das Thema
ihrer Zulassungsarbeit in der Einleitung folgendermaßen:
| „Verschiedenheit ist Chance
für Integration.“
Dieser Satz – ausgesprochen von
Harald EBERT in einem Seminar - ging mir immer wieder durch den Kopf
und veranlasste mich, mich mit dem Thema der Gleichheit und
Verschiedenheit auseinanderzusetzen.
„Verschiedenheit ist Chance
für Integration“ traf mich auf folgendem Hintergrund:
Im Wintersemester 1998/99 hatte ich
die Möglichkeit, ein studienbegleitendes Praktikum in der
Außenklasse der Franziskus-Schule zur individuellen
Lebensbewältigung an der
Montessori-Schule Schweinfurt zu machen. Dieses Modell einer vertieften
Kooperation besteht seit dem Schuljahr 1997/98. Nach Anfängen mit
nur gelegentlichem gemeinsamen Unterricht und Phasen des Kennenlernens
findet inzwischen fast der gesamte Unterricht gemeinsam statt und zwar,
neben Unterricht in freigewählten Arbeitsfeldern und Projekten,
zum
großen Teil in Form der gemeinsamen Freiarbeit. In diesem
Praktikum
hatte ich erstmals ‚Live-Kontakt‘ mit der Montessori-Pädagogik und
entwickelte ein erstes Verständnis dafür, auf welch positivem
Verhältnis zu und welchem Respekt vor der Verschiedenheit von
Kindern
eine Pädagogik und Didaktik aufbauen kann.
Die Möglichkeit, ein
ähnliches Kooperationsprojekt zwischen der Christophorus-Schule
zur individuellen Lebensbewältigung und der Montessori-Schule
Würzburg/Zell kennenzulernen, ergab sich, als Harald EBERT im
Wintersemester 1998/99 ein zweisemestriges Praxis-Seminar „Kooperation
– ein Weg zur Integration?“ anbot. Im Mittelpunkt des Seminars stand,
neben der Auseinandersetzung mit verschiedenen Kooperations- und
Integrationsmodellen sowie Aspekten der Montessori-Pädagogik, die
Entwicklung eines systematischen Verfahrens zur Beobachtung des
Sozialkontakts und des Arbeitsverhaltens während der Freiarbeit
sowie die Durchführung der Beobachtung.
[...]
Mich faszinierte die Frage nach den
grundsätzlichen Sichtweisen von Gleichheit und Verschiedenheit und
die dahinter stehenden Logiken.
Meine Arbeit nahm Ausgang von
folgenden Fragen:
- Nach welchen Strategien
bewältigt Schule allgemein das Phänomen der Verschiedenheit
(v.a. bezogen auf die Verschiedenheit der Leistungen) der
SchülerInnen?
- Nach welcher Strategie bzw.
auf
welcher Grundlage ist eine Bewältigung so möglich, dass eine
Schule ohne Aussonderung Realität werden kann?
- Und auf dem Hintergrund der
gemeinsamen Freiarbeit in den Kooperationsklassen der
Montessori-Schulen Schweinfurt und Würzburg/Zell: Was bietet die
Freiarbeit nach MONTESSORI, um Heterogenität konstruktiv und ohne
Aussonderung bewältigen zu können?
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Frau Müller hat uns
freundlicherweise ermöglicht, ihre ungekürzte
Zulassungsarbeit im Original (RTF-Datei als
ZIP-File) zum Download zur Verfügung zu stellen.
| Gemeinsam Leben gemeinsam
Lernen e.V. |
Eine hervorragende vertiefende
Übersicht über bayernspezifische Schul- und
Integrationsfragen bietet die WWW-Präsenz von "Gemeinsam Leben
Gemeinsam Lernen e.V." Landesarbeitsgemeinschaft
Bayern: http://www.integration-bayern.de
| Bayerisches Kultusministerium |
| letzte
Aktualisierung: 31.5.2004 |
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