Menschen mit Down-Syndrom... Eltern und Freunde e.V.

Pränataldiagnostik

Schwangerschaft ist heute für werdende Eltern ohne umfassende technologische Überwachung der Wachstumsprozesse kaum noch denkbar. Von Tests und Ultraschall erhoffen sich ÄrztInnen und Eltern "Sicherheit" für ein gesundes Kind. Wird jedoch eine Diagnose wie das Down-Syndrom gestellt, finden sich Mütter und Väter mit der schweren Aufgabe konfrontiert, über Fortsetzung oder Abbruch der Schwangerschaft entscheiden zu müssen.

Nach unterschiedlichen Quellen entscheiden sich um die 90 % der Eltern/Mütter, die nach pränataldiagnostischem Befund ein Kind mit Down-Syndrom erwarten für einen Schwangerschaftsabbruch.

Stellungnahme "Gegen Diskriminierung von Menschen mit Trisomie 21"

Verschiedene Down-Syndrom-Organisationen - auch unser Verein vertreten über das Down-Syndrom-Netzwerk Deutschland - haben sich in einer Stellungnahme am Welt-Down-Syndrom-Tag 2015 zusammen mit der Lebenshilfe Bundesvereinigung gegen Reihenuntersuchung mit dem "Praena-Test" zu Wort gemeldet.

Down-Syndrom-Fachverbände und die Lebenshilfe wenden sich dabei entschieden gegen den Einsatz des sogenannten Praena-Tests als Reihenuntersuchung. Bei dieser Vorsorge-Untersuchung lässt sich durch eine Blutentnahme bei der werdenden Mutter bereits in der frühen Schwangerschaft das Vorliegen einer Trisomie 21 (Down-Syndrom) feststellen. Der Praena-Test wurde in Deutschland im Sommer 2012 zugelassen.

Hier kommt Ihr zur Stellungnahme "Gegen Diskriminierung von Menschen mit Trisomie 21" ...

Pränatal-Diagnostik-Übersichtsseite - Lebenshilfe Bundesvereinigung

Die Lebenshilfe Bundesvereinigung ergänzt fortlaufend eine Übersichtsseite zu Fragen und Problemen der Pränatal-Diagnostik und Präimplantations-Diagnostik, neuen medizinisch-diagnostischen Möglichkeiten und Konsequenzen.

Hier zur Übersichtsseite Pränataldiagnostik der Lebenshilfe Bundesvereinigung ...

Mein Name ist Hanna. Ich bin im 7. Monat schwanger - einsmehr.org

"Mein Name ist Hanna. Ich bin im 7. Monat schwanger, eine sog. „Erstgebärende“. Ein Junge, wenn die Ärzte sich nicht ganz stark irren. Wenn mein Kleiner im Juli geboren wird, werde ich schon 30 Jahre alt sein. Ich weiß, dass ich damit  noch keine „Risikoschwangere“ bin – trotzdem nicht mehr die Jüngste und bei einem Kind soll es ja nicht bleiben. Bei meiner zweiten Untersuchung beim Gynäkologen hat er mich gefragt, ob ich eine Nackenfaltenmessung durchführen lassen wollte. Ich hatte keine Ahnung, was das genau ist und ob ich das möchte."

 

 

Aktuelles & Termine

Treffen

Jeden dritten Dienstag im Monat, 20:00 Uhr, Nebenzimmer der Gaststätte "Nikopolis / Zum Katzenberg" (Zobelweg 1, 97084 Würzburg-Heidingsfeld).